OIS Center Features...

Das Open Innovation in Science Center der Ludwig Boltzmann Gesellschaft befragt junge NachwuchswissenschaftlerInnen zu den interdisziplinären Schnittstellen ihrer Forschung und ihren Formen der gesellschaftlichen Einbindung. Wir erfahren zum Beispiel, welche Auswirkungen und Relevanz ihre Forschungsarbeit hat, wer bereits in ihre Forschung involviert ist und auch, mit wem die WissenschaftlerInnen in Zukunft gerne noch zusammenarbeiten möchten.

Der Titel unserer Gesprächsreihe ist dabei Programm: Feature bezeichnet ein kurzes Audio-Format, das sich der Übermittlung und Vertiefung von Information widmet. Darüber hinaus wird der Begriff featuring vor allem im Bereich der Musik für Zusammenarbeit verwendet. Jemanden zu featuren bedeutet aber auch, jemanden zu unterstützen und die Beteiligten zusammenzubringen.

In diesem Sinne findet Open Innovation in Science Center features… im öffentlichen Raum statt. In Parks und städtischen Grünanlagen, an Teichen und Kanälen, unter freiem Himmel und an der frischen Luft sprechen wir mit den ForscherInnen: denn nicht nur in Zeiten der Corona-Krise möchten wir zur Öffnung der Wissenschaft beitragen und die aktive Zusammenarbeit von Forschung und Gesellschaft unterstützen.

Vorschläge für das nächste Feature nehmen wir gerne unter labs (at) lbg.ac.at entgegen!

 

Moderation: Hannah Bruckmüller
Produktion: Marlies Graf-Demirtaş 
Konzept:  Hannah Bruckmüller & Marlies Graf-Demirtaş
Jingle: Simon Gramberger


Jakob Maurer

Jakob Maurer forscht derzeit als Archäologe am Standort Asparn/Zaya des Zentrums für Museale Sammlungswissenschaften der Donau-Universität Krems. Davor war er prae-doc-Assistent an der Universität Wien, war aber auch an vielen anderen Projekten beteiligt. Schon in der Schulzeit kam er über Ausgrabungen in Kontakt mit der Archäologie, in der eine sehr enge Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Disziplinen sowie mit enthusiastischen Privatpersonen üblich ist. Mit seiner Dissertation verschafft er sich einen Überblick zu kupferzeitlichen Fundstellen aus Österreich. Sie datieren in das 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. und weisen eine beeindruckende Vielfalt auf, nicht nur bei den Funden, sondern auch bei möglichen Fragestellungen für zukünftige Forschungsprojekte. 

Marie Niederleithinger

Während ihres Biochemie-Studiums in Göttingen kam Marie Niederleithinger über das journalistische Schreiben in Kontakt mit Forschenden diverser Disziplinen. Nach ihrem Abschluss erprobte sie sich am „Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation“ in Karlsruhe als Vermittlerin zwischen Öffentlichkeit und Forschung. In Berlin begleitete sie anschließend in einem interdisziplinären Team die Eröffnungsphase des partizipativen Galerieraums für Wissenschaft und Kunst „STATE Studio“. Seit 2019 arbeitet Marie im Projekt „Patient Involvement in Oncology“ (PATIO) des Boltzmann Instituts Applied Diagnostics direkt mit Betroffenen zusammen. In ihrer Dissertation forscht sie zur Bildgebung bei Prostatakrebs.


Teresa m. seifried

Teresa M. Seifried ist Universitätsassistentin am Institut für Materialchemie in der Arbeitsgruppe Physikalische Chemie der Atmosphäre an der Technischen Universität Wien. Sie hat Technische Chemie an der TU Wien studiert. Nach ihrem Auslandssemester am Trinity College in Dublin hat sie sich im Masterstudium auf nachhaltige Technologien und Umwelttechnik spezialisiert. Ihre Dissertation widmet sich biologischen Aerosolen in Bezug auf deren Eisnukleationsaktivität und chemische Zusammensetzung. Der Fokus liegt dabei auf Emissionen borealer und alpiner Pflanzen wie zum Beispiel Birken. Mit einem drohnenbasierten Messsystem untersucht sie den Transport der Partikel aus dem Ökosystem Wald in die planetare Grenzschicht.


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