Impact Initiative

Transforming Medicine Through AI and Arts

Thema
Digitale Gesundheit
Schwerpunkt
Kunst, KI, Gesundheitssystem
Methode
Co-Creation, Hackathon
Laufzeit
2025
Status
laufend
Ort
Österreich
Förderschiene
OIS Center Projekt

Worum geht es im Projekt?

Die Impact Initiative: Transforming Medicine Through AI and Arts bringt Menschen aus Wissenschaft, Medizin, Technologie, Kunst und Gesellschaft zusammen, um neue Ansätze für aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen zu entwickeln. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Innovation nicht allein aus technologischem Fortschritt entsteht. Sie entsteht dort, wo unterschiedliche Wissensformen, Erfahrungen und Methoden miteinander in Beziehung treten.

Die Impact Initiative wurde vom Open Innovation in Science Center der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG OIS Center) initiiert und wird gemeinsam mit dem Linz Institute for Transformative Change der JKU (LIFT_C) sowie der Ars Electronica umgesetzt. Die Impact Initiative wird aus Mitteln des Fonds Zukunft Österreich (FZÖ) kofinanziert.

Was ist das Ziel des Projekts?

Ziel der Initiative ist es, durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Kunst und Technologie neue Perspektiven auf Herausforderungen im Gesundheitsbereich zu eröffnen und innovative Lösungsansätze an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz, Medizin und Gesellschaft zu entwickeln.

Wer nimmt am Projekt teil?

Die Impact Initiative bringt unterschiedliche Akteur:innen zusammen, die in klassischen Innovationsprozessen oft nur selten gemeinsam arbeiten. Dazu gehören Forschende, KI- und Technologieexpert:innen, Künstler:innen und Kreativschaffende:

• Ludwig Boltzmann Institute for Digital Health and Prevention (Research Partner)
• Ludwig Boltzmann Institute for Science Outreach and Pandemic Preparedness (Research Partner)
• Ludwig Boltzmann Institute for Network Medicine (Research Partner)
• LIFT_C at JKU Linz
• Ars Electronica
• Künstler:innen (Mary Maggic, Dora Siafla, Hollis Hui, Dominika Kolenda, Emanuel Gollob, Sonja Bäumel)
• Techniker:innen (Michael Artner, Isra Viadest, Christian Stelmach)
• Students (various fields)
• und viele weitere...

Wie werden die Teilnehmer:innen in das Projekt einbezogen?

Ausgangspunkt der Initiative waren nach den Prinzipien von Open Innovation in Science gestaltete Co-Creation-Prozesse, in denen Forschende, Künstler:innen, Mediziner:innenund Technologieexpert:innen Herausforderungen an der Schnittstelle von KI und Gesundheit gemeinsam entwickelten. Diese Challenges wurden im Vorfeld des Ars Electronica Festivals 2025 in einem mehrtägigen Hackathon weiterbearbeitet. Studierende aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Medizin und Design arbeiteten gemeinsam mit Forschenden und Künstler:innen daran, Ideen zu materialisieren, Annahmen praktisch zu prüfen und erste Prototypen zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der Ars Electronica mit Partner:innen wie EIT Health und EIT Culture & Creativity diskutiert sowie beim JKUniverse präsentiert.

Aus diesen ersten Experimenten entstanden neue Projektkonstellationen, die über den Hackathon hinaus weitergeführt wurden. Iterative Entwicklungsprozesse, neue Kooperationen und die gezielte Unterstützung bei Projektentwicklung und Finanzierung führten schließlich zu den Arbeiten, die im Rahmen der Ars Electronica 2026 präsentiert werden. Zwei Ausstellungsbeteiligungen, ein Workshop und eine Vermittlungsplattform schaffen Situationen, in denen scheinbar selbstverständliche Vorstellungen von Gesundheit neu betrachtet werden können. Sie verstehen sich nicht als fertige Antworten, sondern als Einladungen zum Weiterdenken.

Projektleitung

Georg Russeger, LBG OIS Center

E-Mail icon
trbet.ehffrttre@yot.np.ng

Thomas Palfinger, LBG OIS Center

E-Mail icon
gubznf.cnysvatre@yot.np.ng