15 Sep. 2025 von LBG

Das LBG OIS Center brachte mit „HealthCare, Arts and Wellbeing“ neue Perspektiven auf die ARS Electronica

Fünf Tage lang wurde Linz erneut zum Treffpunkt für Kunst, Technologie und Gesellschaft – und die Postcity ein letztes Mal zur Bühne für Begegnungen, Experimente und Visionen.

Von 3. bis 7. September wurde Linz erneut zum internationalen Zentrum der Medienkunst. Die Ars Electronica gab zwar ihr letztes Gastspiel in der Linzer PostCity, wurde aber mit über 122.000 Besuchen zum erfolgreichsten aller Zeiten.

Medizin, Technologie und Kunst

Am 5. September drehte sich unter dem Titel „Cross-Sectoral Collaboration: The Arts Meet HealthTech“ in der Conference Hall alles um die Verbindung von Kunst und Medizintechnologie – von künstlerischen Methoden zur Förderung medizinischer Literacy über interdisziplinäre Projektpräsentationen bis hin zu Diskussionen über die Zukunft cross-sektoraler Zusammenarbeit und die Rolle von Kunst in mentaler Gesundheit.

Impact Initiative

Auch die neue Impact Initiative des OIS Centers demonstrierte, wie kreative Köpfe aus Medizin, Technologie und Kunst gemeinsam Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen entwickeln – und das nicht im Labor, sondern in einem offenen, interdisziplinären Experimentierraum.

„Mit der Impact Initiative ‚HealthCare, Arts and Wellbeing‘ wurde vom LBG OIS Center eine neue Dimension in das traditionell breite Spektrum der Ars Electronica eingebracht. Mit großer Freude über den Erfolg des Erstauftritts dürfen wir die gemeinsame Weiterführung der Initiative für 2026 gemeinsam mit Ludwig Boltzmann Instituten, der JKU und der Ars schon jetzt kommunizieren“, so Georg Russegger, Head of LBG OIS Center.

Im Rahmen dieser Impact Initiative fand ein interdisziplinärer Hackathon an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz statt. Über 25 ausgewählte Teilnehmer:innen aus Medizin, Kunst, Technologie und Wissenschaft arbeiteten in Teams an drei zuvor definierten gesellschaftlich relevanten Challenges.

In einem offenen und kreativen Prozess entstanden dabei prototypische Lösungen, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, künstlerischer Praxis und medizinischem Know-how neuartig verbinden. Die Ergebnisse wurden bereits am Abend des 3. September im JKU Square der PostCity vorgestellt und anschließend im Rahmen der Ars Electronica Ausstellung sowie bei der Konferenz am 5. September präsentiert. Hier geht es zur Nachschau.

https://ars.electronica.art/news/en/