February 09, 2021

Open Position - Open Innovation Koordinator*in

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine Forschungsorganisation mit thematischen Schwerpunkten in der Medizin, den Life Sciences sowie den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Sie stößt gezielt neue Forschungsthemen in Österreich an und orientiert sich dabei an gesellschaftlich relevanten Herausforderungen. Die LBG betreibt aktuell 20 Ludwig Boltzmann Institute (LBI) bzw. Forschungsgruppen zusammen mit akademischen und anwendenden Partnerorganisationen. In der LBG sind österreichweit über 550 Mitarbeiter*innen beschäftigt. Die Forschungsgruppe Alterung und Wundheilung ist das Resultat einer Open-Innovation-in-Science Initiative der LBG zur Erhebung von Forschungsprioritäten im Bereich Unfallverletzungen. Sie ist am LBI für Experimentelle und Klinische Traumatologie am Forschungszentrum der AUVA in Wien angesiedelt. Der Open Innovation Ansatz bedeutet die Einbindung von Patient*innen, Kliniker*innen, Physiotherapeut*innen, etc. als Expert*innen in die Forschung – von der Themenfindung über die Durchführung der Forschung bis zur Dissemination der Forschungsergebnisse (siehe ois.lbg.ac.at). Neben der klinisch-biologischen Forschung zur Rolle seneszenter Zellen in der Wundheilung wird in einem sozialwissenschaftlichen Teilprojekt das Thema Wundheilung im Kontext von ‚value-based healthcare‘ untersucht (betreut durch Univ.-Prof. Prainsack, Uni Wien). Zudem wird die Forschungsgruppe gezielte Kommunikations- und Koordinationsinitiativen durchführen, damit die Bedürfnisse und das Erfahrungswissen aus der Praxis optimal in die Forschung eingebunden werden. Um diesen Bereich maßgeblich voranzutreiben und mitzugestalten suchen wir ab sofort eine*n

 

Open Innovation Koordinator*in


Ihre Kernaufgaben

  • Sie entwickeln und setzen Open Innovation in Science Konzepte im Bereich Wundheilung und Alterung um
  • Sie verstärken Netzwerke zwischen Praxis und Forschung als Grundlage für den Erfahrungsaustausch und zukünftige Kooperationsprojekte
  • Sie verankern die Forschungsgruppe in der internationalen Open Innovation Community


Ihre Qualifikation

  • Ein großer Gestaltungswille und Freude am „Experimentieren“ und Interagieren
  • Abgeschlossenes Studium (Master oder Doktorat)
  • Ausgewiesene Kenntnisse des österreichischen Gesundheitssystems durch Forschung oder mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich
  • Erfahrung mit Einbindungsmaßnahmen von Patient*innen und der Bevölkerung in die Forschung (z.B.: Patient and Public Involvement & Engagement – PPIE) oder mit ‚social innovation‘ Methoden (Social labs etc.)
  • Erfahrung mit Gruppenmoderation
  • Ein bestehendes Netzwerk zu gesundheitspolitischen Akteuren ist wünschenswert (Patientenorganisation, Berufsverbändet etc.)
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Hohes Maß an sozialer Kompetenz, ausgeprägte kommunikative und kreative Fähigkeiten

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Beschäftigung im Ausmaß von 40 Wochenstunden in einer der größten privaten Forschungsorganisationen in Österreich. Bei uns erwartet Sie ein innovatives Umfeld, ein wertschätzendes
Miteinander sowie viel Lernpotential. Flache Hierarchien, ein professionelles und zugleich humorvolles Team sowie die Möglichkeit, Know-how und Know-who einzubringen ebenso wie zu sammeln, machen diese dynamische Position aus.
 

Für die Position ist ein Bruttojahresgehalt von EUR 54.453 (für 40 Wochenstunden, befristet bis 30. September 2024) vorgesehen. Die tatsächliche Bezahlung richtet sich nach der jeweiligen Qualifikation bzw. Berufserfahrung.


Senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und Motivationsschreiben) bis spätestens 7. März 2021 per E-Mail an Dr. Raffael Himmelsbach raffael.himmelsbach@trauma.lbg.ac.at. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und ein persönliches Kennenlernen!

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